Lenovo ThinkVision M14t Gen 2 neben einem iPad Pro beim mobilen Arbeiten

Mobiler Monitor fürs Arbeiten unterwegs – warum ich mich für den Lenovo ThinkVision M14t Gen 2 entschieden habe

Wer im Büro oder im Homeoffice regelmäßig mit mehreren oder großen Monitoren arbeitet, merkt unterwegs ziemlich schnell, wie eingeschränkt das Arbeiten auf einem Laptopmonitor sein kann. Das gilt zumindest für mich. Gerade bei meiner Arbeit als Projektleiter und Berater habe ich häufig mehrere Anwendungen gleichzeitig geöffnet – beispielsweise ein Kundensystem, Teams, Outlook oder Unterlagen, mit denen ich parallel arbeite.

Im Büro arbeite ich deshalb mit einem 34-Zoll-Curved-Monitor. Im Homeoffice nutze ich zusätzlich zum Laptop oder Tablet einen 24-Zoll-Monitor. Unterwegs stehen neben der benötigten Bildschirmfläche weitere Anforderungen im Vordergrund: Ein zusätzlicher Monitor muss vor allem transportabel sein und mit deutlich weniger Platz auskommen.

Warum überhaupt ein zusätzlicher Monitor?

Auf Reisen arbeite ich hauptsächlich mit meinem HP EliteBook. Inzwischen habe ich zusätzlich ein iPad Pro dabei, das ich ebenfalls beruflich nutzen kann. Beide Geräte sind für sich genommen gut zum mobilen Arbeiten geeignet. Sobald ich aber mehrere Anwendungen oder Dokumente parallel benötige, fehlt mir die zusätzliche Bildschirmfläche, die ich von meinem normalen Arbeitsplatz gewohnt bin.

Die naheliegende Lösung war deshalb ein portabler zusätzlicher Monitor. Dabei ging es mir nicht darum, meinen Büroarbeitsplatz unterwegs möglichst exakt nachzubauen. Ich wollte vielmehr eine Lösung finden, die mir zusätzliche Arbeitsfläche bietet und gleichzeitig zu den begrenzten Platz- und Transportmöglichkeiten unterwegs passt.

Hinweis: Den Lenovo ThinkVision M14t Gen 2 habe ich selbst gekauft und bezahlt. Dieser Beitrag basiert auf meinen eigenen Erfahrungen mit dem Monitor.

Was muss der portable Monitor können?

Vor der Suche nach einem passenden Monitor habe ich zunächst festgelegt, welche Anforderungen ich an einen portablen Monitor stelle.

Dabei habe ich zwischen Must-have-Anforderungen, die für meine Auswahl entscheidend waren, und Nice-to-have-Anforderungen, auf die ich im Zweifel auch verzichten konnte, unterschieden.

Meine Must-haves

Ausreichend Bildschirmfläche: Der zusätzliche Monitor sollte mir unterwegs genügend Arbeitsfläche bieten, um mehrere Anwendungen und Dokumente sinnvoll nebeneinander nutzen zu können. Schließlich war genau die eingeschränkte Bildschirmfläche meines Laptops der Ausgangspunkt für die Suche. Gleichzeitig war mir klar, dass die Lösung unterwegs kompakter ausfallen muss als mein Arbeitsplatz im Büro oder zu Hause.

Kompakt und gut transportierbar: Der Monitor sollte kompakt und leicht genug sein, um ihn problemlos zusammen mit Laptop oder Tablet und dem übrigen Arbeitsmaterial transportieren zu können. Gleichzeitig sollte er auf einem kleinen Arbeitsplatz möglichst wenig Stellfläche benötigen. Gerade unterwegs – insbesondere im Wohnmobil oder auch in vielen Hotels – steht schließlich nicht die gleiche Schreibtischfläche wie im Büro zur Verfügung. Aus meiner Erfahrung sind die Schreibtische in Hotelzimmern häufig eher klein.

Gute Auflösung und Bildqualität: Auch wenn der zusätzliche Monitor kompakt sein soll, möchte ich bei der Darstellung keine großen Abstriche machen. Gerade bei längeren Arbeitstagen müssen Texte, Tabellen und Anwendungen gut lesbar dargestellt werden. Full HD (1920 × 1080 Pixel) war deshalb für mich die Mindestanforderung.

Flexibel mit verschiedenen Geräten nutzbar: Der Monitor sollte nicht ausschließlich für meinen eigenen Laptop geeignet sein. Neben meinem HP EliteBook sollte deshalb auch die Nutzung mit einem Tablet oder Laptops anderer Hersteller möglich sein, da ich bei Projekten unter Umständen auch Geräte von meinen Kunden gestellt bekomme. Der Monitor sollte sich deshalb möglichst unkompliziert mit unterschiedlichen Geräten verbinden lassen.

Erweiterbar um einen zweiten Monitor: Von Anfang an war für mich die Möglichkeit wichtig, meinen mobilen Arbeitsplatz bei Bedarf um einen zweiten zusätzlichen Monitor erweitern zu können. Gleichzeitig wollte ich flexibel bleiben und nicht immer das komplette Setup mitnehmen oder aufbauen müssen. Je nach Reise, verfügbarem Platz und geplanter Arbeit sollte deshalb sowohl die Nutzung mit einem als auch mit zwei zusätzlichen Monitoren möglich sein.

Meine Nice-to-haves

Stromversorgung und Bild über ein einziges Kabel: Ein besonders wichtiges Nice-to-have war für mich die Möglichkeit, den Monitor direkt über Laptop oder Tablet mit Strom zu versorgen. Im Idealfall sollte ein einziges USB-C-Kabel sowohl das Bildsignal übertragen als auch den Monitor mit Strom versorgen. Gerade auf einem kleinen Arbeitsplatz reduziert jedes Kabel und jedes zusätzliche Netzteil den verfügbaren Platz. Hinzu kommt, dass unterwegs – beispielsweise in Hotelzimmern – nicht immer ausreichend Steckdosen an der richtigen Stelle vorhanden sind. Ein Ausschlusskriterium wäre eine separate Stromversorgung für mich allerdings nicht gewesen.

Platzsparender Standfuß: Der Monitor sollte sich möglichst einfach aufstellen lassen, ohne dass der Standfuß selbst viel zusätzliche Schreibtischfläche benötigt. Gerade auf kleinen Tischen kann eine eigentlich kompakte Monitorlösung durch einen ausladenden Standfuß schnell unpraktisch werden.

Schutz beim Transport: Da der Monitor regelmäßig mit Laptop und anderem Zubehör transportiert wird, war eine passende Schutzhülle für mich ebenfalls wünschenswert. Im Idealfall gehört sie bereits zum Lieferumfang und muss nicht separat gekauft werden.

Bedienung mit einem Stift: Durch die zunehmende Nutzung meines iPads mache ich inzwischen auch immer mehr Aufzeichnungen handschriftlich. Die Möglichkeit, einen Monitor mit einem Stift zu bedienen, war ursprünglich keine Anforderung. Erst während meiner Suche bin ich auf diese Funktion aufmerksam geworden und fand die Möglichkeit interessant, handschriftliche Notizen auch in meinen mobilen Arbeitsplatz einzubeziehen. Damit wurde die Stiftunterstützung zu einem zusätzlichen Pluspunkt bei meiner Kaufentscheidung.

Die Suche nach der passenden Lösung

Mit diesen Anforderungen im Hinterkopf begann die Suche nach einem passenden portablen Monitor. Dabei wurde schnell deutlich, wie unterschiedlich die angebotenen Lösungen sind. Neben einzelnen portablen Monitoren gibt es Systeme mit zwei zusätzlichen Bildschirmen, die direkt am Laptop befestigt werden, aber auch Doppelmonitor-Lösungen mit einem gemeinsamen Gestell.

Gerade die Lösungen mit zwei zusätzlichen Monitoren fand ich zunächst interessant. Schließlich würden sie meinem gewohnten Arbeitsplatz mit viel Bildschirmfläche am nächsten kommen. Bei genauerem Hinsehen überwogen für mich allerdings die Nachteile.

Vor allem die feste Konstruktion störte mich. Bei Lösungen, die direkt am Laptop befestigt werden, lässt sich beispielsweise die Tastatur nicht einfach anders positionieren oder der Laptop zur Seite stellen. Auch der Abstand der zusätzlichen Bildschirme zu mir wird weitgehend durch die Position des Laptopdisplays vorgegeben. Gerade bei längeren Arbeitstagen möchte ich meinen Arbeitsplatz aber flexibel anpassen können. Ähnliche Einschränkungen ergeben sich bei Lösungen, bei denen beide Monitore über ein gemeinsames Gestell miteinander verbunden sind.

Hinzu kommt, dass viele dieser Systeme für die gemeinsame Nutzung beider zusätzlichen Monitore ausgelegt sind. Ich wollte dagegen bewusst die Möglichkeit haben, je nach Platz und Arbeitssituation auch nur einen zusätzlichen Bildschirm zu verwenden.

Auch beim Transport überzeugten mich die Konstruktionen nicht vollständig. Durch Halterungen oder ein gemeinsames Gestell wird das gesamte System größer und aufwendiger zu verstauen als einzelne portable Monitore.

Und noch ein Punkt fiel mir bei der Suche auf: Trotz der gemeinsamen Konstruktion handelt es sich technisch häufig um zwei einzelne Displays. Entsprechend müssen teilweise auch beide Monitore separat mit dem Laptop verbunden werden – beispielsweise über unterschiedliche Kombinationen aus USB-C, HDMI und zusätzlicher Stromversorgung. Damit relativiert sich für mich der Vorteil einer vermeintlich kompakten Komplettlösung.

Auch die Größe spielte bei der Auswahl eine größere Rolle als zunächst gedacht. Ein 16-Zoll-Monitor bietet natürlich mehr Bildschirmfläche als ein kleineres Modell. Unterwegs muss diese zusätzliche Fläche aber auch irgendwo untergebracht werden. Besonders Lösungen mit einem zusätzlichen oder weit nach hinten ragenden Standfuß benötigen auf einem kleinen Tisch schnell mehr Platz, als die reine Bildschirmgröße vermuten lässt.

Damit war für mich klar: Zwei zusätzliche Monitore blieben interessant – aber nicht als fest miteinander verbundene Doppelmonitor-Lösung. Ich suchte nicht den größtmöglichen portablen Monitor, sondern eine Lösung, die sich möglichst flexibel an unterschiedliche Arbeitsplätze und Reisesituationen anpassen lässt.

Warum einzelne portable Monitore besser zu mir passen

Nach dem Vergleich der verschiedenen Doppelmonitor-Lösungen konzentrierte ich mich auf einzelne portable Monitore. Damit konnte ich die Idee von zwei zusätzlichen Bildschirmen weiterverfolgen, ohne mich auf eine feste Konstruktion festzulegen.

Ich kann zunächst einen Monitor nutzen und meinen Arbeitsplatz später bei Bedarf um einen zweiten ergänzen. Gleichzeitig lassen sich die Bildschirme unabhängig voneinander positionieren. Je nach vorhandenem Arbeitsplatz kann ich Laptop, Monitor und gegebenenfalls Tablet so anordnen, wie es für die jeweilige Situation am besten passt.

Auch beim Transport bleibt diese Lösung flexibel: Wenn ich für eine Reise nur einen zusätzlichen Bildschirm benötige, nehme ich auch nur einen mit.

Damit war die grundsätzliche Entscheidung gefallen: Statt einer fertigen Doppelmonitor-Lösung wollte ich lieber mit einzelnen, unabhängig voneinander nutzbaren portablen Monitoren arbeiten.

Lenovo ThinkVision M14t Gen 2 auf dem Schreibtisch mit mobilarbeiten.com auf dem Display

Welche einzelnen Monitore kamen infrage

Nachdem die Entscheidung für einzelne, unabhängig voneinander nutzbare Monitore gefallen war, wurde die Auswahl deutlich übersichtlicher. Trotzdem gab es auch hier einige Punkte abzuwägen.

Zunächst hatte ich mir auch größere portable Monitore angesehen. Modelle mit 15,6 oder 16 Zoll bieten zwar mehr Bildschirmfläche, benötigen aber zwangsläufig auch mehr Platz beim Arbeiten und Transportieren. Gerade bei einigen Lösungen kam zusätzlich ein Standfuß hinzu, der auf dem Schreibtisch noch einmal vergleichsweise viel Platz beanspruchte.

Damit rückten für mich zunehmend Monitore mit etwa 14 Zoll in den Fokus. Sie bieten natürlich weniger Bildschirmfläche, passen dafür aber deutlich besser zu meinem eigentlichen Ziel: einen mobilen Arbeitsplatz aufzubauen, den ich flexibel an unterschiedliche Situationen anpassen kann.

Warum es der Lenovo ThinkVision M14t Gen 2 wurde

Nachdem für mich feststand, dass ich einzelne und unabhängig voneinander nutzbare Monitore bevorzuge, rückte der Lenovo ThinkVision M14t Gen 2 zunehmend in den Fokus. Dabei war es nicht eine einzelne Eigenschaft, die den Ausschlag gab. Vielmehr passte das Gesamtpaket ziemlich genau zu den Anforderungen, die ich mir vorher überlegt hatte.

Mit 14 Zoll ist der Monitor für meinen mobilen Arbeitsplatz kompakt genug, bietet im 16:10-Format aber trotzdem zusätzliche Arbeitsfläche. Mit rund 700 Gramm bleibt auch das zusätzliche Gewicht beim Transport überschaubar. Die Auflösung von 2240 × 1400 Pixeln liegt sogar deutlich über meiner ursprünglichen Mindestanforderung von Full HD.

Besonders interessant fand ich die beiden USB-C-Anschlüsse. Darüber können bei entsprechend kompatiblen Geräten Bildsignal und Stromversorgung übertragen werden. Damit erfüllt der Lenovo auch mein wichtiges Nice-to-have, den Monitor möglichst mit wenig Verkabelung betreiben zu können.

Auch beim Thema Transport passte das Konzept: Der Standfuß ist Bestandteil des Monitors und eine Schutztasche gehört bereits zum Lieferumfang. Damit musste ich für Transport und Aufstellung keine zusätzliche Lösung suchen.

Ein Punkt, den ich ursprünglich überhaupt nicht auf meiner Anforderungsliste hatte, war die Touch- und Stiftfunktion. Der M14t Gen 2 unterstützt Touchbedienung und wird mit einem Stift geliefert. Da ich durch die zunehmende Nutzung meines iPads inzwischen häufiger handschriftlich arbeite, wurde diese zusätzliche Möglichkeit während der Auswahl für mich immer interessanter.

Schließlich passte auch das Konzept zu meinem ursprünglichen Gedanken, den mobilen Arbeitsplatz später erweitern zu können: Ich konnte zunächst einen Monitor kaufen, ausprobieren und bei Bedarf später einen zweiten ergänzen. Gleichzeitig bleibe ich frei in der Entscheidung, ob ich unterwegs einen oder zwei zusätzliche Bildschirme mitnehme.

Warum ich den Monitor schon vor der nächsten Reise gekauft habe

Den Monitor habe ich bewusst einige Zeit vor unserer nächsten Reise gekauft. Auf den vergangenen Reisen hatte ich immer wieder gemerkt, dass mir beim Arbeiten die zusätzliche Bildschirmfläche fehlt. Deshalb wollte ich dieses Thema vor der nächsten längeren Reise lösen.

Gleichzeitig wollte ich den Monitor aber nicht zum ersten Mal unterwegs auspacken. Mir war wichtig, ihn vorher in Ruhe im Büro und zu Hause auszuprobieren und dabei auch mit unterschiedlichen Geräten zu testen. Neben meinem HP EliteBook gehören dazu beispielsweise mein Lenovo Mini-PC und mein iPad.

So kann ich bereits vor der Reise herausfinden, wie unkompliziert der Wechsel zwischen den verschiedenen Geräten funktioniert, welche Anschlüsse und Kabel ich tatsächlich benötige und ob sich der Monitor im Arbeitsalltag so bewährt, wie ich es mir bei der Auswahl vorgestellt habe.

Gekauft habe ich den Monitor schließlich bei Collblue. Dort war er zum Zeitpunkt meiner Bestellung preislich interessant und – für mich ebenfalls wichtig – direkt verfügbar.

Erste Erfahrungen im Alltag

Noch bevor der Monitor mit auf die nächste Reise geht, konnte ich ihn im Büro und zu Hause mit verschiedenen Geräten ausprobieren. Dabei ging es mir zunächst weniger um einen ausführlichen Test einzelner Funktionen, sondern um eine ganz praktische Frage: Wie unkompliziert lässt sich der Monitor in meinen vorhandenen Arbeitsalltag integrieren?

Getestet habe ich ihn bisher an meinem Lenovo Mini-PC, meinem HP EliteBook und meinem iPad Pro. Gerade dabei zeigten sich bereits einige interessante Unterschiede.

Am Lenovo Mini-PC: anschließen und loslegen

Der erste Test am Lenovo Mini-PC verlief genauso unkompliziert, wie ich es mir für einen mobilen Monitor wünsche. Ich habe den M14t Gen 2 über USB-C angeschlossen und musste nichts weiter einrichten. Der Mini-PC erkannte den Monitor sofort und stellte auch die Skalierung passend ein.

Besonders positiv war für mich, dass auch die Touchfunktion und die Bedienung mit dem mitgelieferten Lenovo-Stift sofort funktionierten. Es waren weder zusätzliche Treiber noch weitere Einstellungen notwendig.

Für diesen ersten Test bedeutete das tatsächlich: anschließen und loslegen.

Am HP EliteBook: direkt problemlos, über die Dockingstation nicht

Auch am HP EliteBook funktionierte der Lenovo zunächst problemlos. Direkt über USB-C angeschlossen wurde der Monitor sofort erkannt und war ohne weitere Einrichtung einsatzbereit. Anders als beim Lenovo Mini-PC wurde das Bild zunächst allerdings dupliziert. In den Windows-Anzeigeeinstellungen musste ich deshalb einmal auf „Diese Anzeigen erweitern“ umstellen. Danach funktionierte der Monitor einwandfrei.

Deutlich weniger problemlos verlief der Versuch, den Monitor über meine HP-Dockingstation anzuschließen. Hier war die Verbindung sehr hakelig und es kam immer wieder zu Bildstörungen. Direkt am USB-C-Anschluss des EliteBooks traten diese Probleme dagegen nicht auf.

Woran das Zusammenspiel mit der Dockingstation scheitert, kann ich bisher nicht beurteilen. Es wäre deshalb auch zu früh, daraus ein Problem des Lenovo-Monitors abzuleiten. Für meinen bisherigen Einsatz ist die Erkenntnis zunächst nur: Direkt am HP EliteBook funktioniert der Monitor zuverlässig, über meine Dockingstation dagegen nicht.

Am iPad Pro: sofort erweitert, aber mit Einschränkung beim Stift

Auch am iPad Pro verlief die Verbindung mit dem Lenovo erfreulich unkompliziert. Ich habe den Monitor über USB-C angeschlossen und musste keine weiteren Einstellungen vornehmen. Der M14t Gen 2 wurde sofort erkannt.

Anders als beim HP EliteBook wurde das Bild dabei nicht zunächst dupliziert. Das iPad richtete den Lenovo direkt als Erweiterung der Arbeitsfläche ein, sodass ich unmittelbar mit zwei getrennten Bildschirmen arbeiten konnte.

Eine Einschränkung zeigte sich allerdings bei der Stiftbedienung. In Verbindung mit dem iPad konnte ich auf dem Lenovo-Monitor auch mit dem mitgelieferten Lenovo-Stift nicht schreiben. Handschriftliche Eingaben waren in dieser Konstellation nur direkt auf dem iPad mit dem Apple Pencil möglich.

Für mich ist das momentan kein großes Problem, da ich handschriftliche Notizen ohnehin direkt auf dem iPad machen kann. Trotzdem ist es ein Punkt, den man kennen sollte, wenn man die Stiftfunktion des Lenovo zusammen mit einem iPad nutzen möchte.

Abgesehen von dieser Einschränkung funktionierte der Monitor am iPad bei meinem ersten Test problemlos und ohne zusätzliche Einrichtung.

Meine erste Zwischenbilanz

Nach den ersten Tests im Büro und zu Hause macht der Lenovo ThinkVision M14t Gen 2 zunächst genau das, was ich mir von einem portablen Monitor erhofft hatte: Direkt über USB-C angeschlossen war er an allen drei getesteten Geräten schnell einsatzbereit.

Gleichzeitig haben die Tests aber auch gezeigt, dass die konkrete Kombination aus Monitor, Gerät und Anschluss eine Rolle spielen kann. Während die direkte Verbindung mit dem HP EliteBook problemlos funktioniert, bereitete die Nutzung über meine HP-Dockingstation Schwierigkeiten. Beim iPad wiederum funktioniert die Bildschirmerweiterung problemlos, die Stiftbedienung auf dem Lenovo-Monitor dagegen nicht.

Ob sich der Monitor auch unterwegs auf Reisen bewährt, kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht beurteilen. Genau das wird für mich der entscheidende nächste Test: Wie praktisch ist die Lösung auf kleineren Arbeitsflächen, wie gut lässt sie sich transportieren und wie angenehm lässt sich damit über mehrere Stunden arbeiten?